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Kaiserin Josephine Beauharnais |Imperial Pearls and Diamonds


Beauharnais Juwelen der Herzogin von Leuchtenberg |Urach Altieri|Kaiserliche Diamanten und Royaler Schmuck

Theodelinde war die Tochter von Eugène de Beauharnais (1781–1824), Herzog von Leuchtenberg, und seiner Ehefrau Prinzessin Auguste von Bayern (1788–1851) .

Ihre Heirat im Jahr 1841 war schon ein Thema für die Klatschspalten. Denn bald darauf stellte sich heraus, dass es Wilhelm zunächst nur auf eine reiche Ehefrau abgesehen hatte. Kurz bevor es zum Eklat kam, sprang Auguste, Theodolindes Mutter, die älteste Tochter des bayrischen Königs Maximilian I. ein. Sie beglich mit 36 000 Goldgulden die offenen Baurechnungen ihres Schwiegersohns und ihre Tochter finanzierte fortan den aufwendig verzierten Innenausbau des Schlosses bis zum Jahr 1848, als sie ihrem Ehemann an Weihnachten als Geschenk alle seine Schulden bei ihr erließ.
"Linda" welche mit dem Geld aus einem Sechstel des sagenhaften Erbes Kaiser Napoleons.. ihrem Ehemann, Wilhelm I., Graf von Württemberg, den Bau des steinernen Inbegriffs schwäbischer Romantik ermöglichen sollte.
Ihre jetzt weiter veröffentlichten, peinlich genau geführten Tagebücher offenbaren Gespräche mit ihrem Ehemann, welche in Aussagen gipfeln wie »Das Glück liegt nicht im Geld« (Theodolinde) oder »Mit Dir ist nicht auszukommen« (Wilhelm). Aber war dieses Paar gemeinsam wirklich unglücklich?

Nicht nur die Tatsache, dass Wilhelm die vier Wehrtürme seiner Schlossanlage nach den gemeinsamen vier Töchtern nannte, sondern auch der Spaß Theodolindes selbst, mit Geld zu spekulieren – etwa mit Investments in den Bau von Eisenbahntrassen – sprechen dagegen.

Theodolinde äußerte sich nie schriftlich dazu. Sie war gleich fromm erzogen wie ihre Schwester Eugenie, Fürstin von Hohenzollern-Hechingen, welche sich ebenso nie öffentlich über die außerehelichen Eskapaden ihres Gemahls beklagte.

Theodolinde wohnte sehr wohl einige Male in den bis heute nicht beheizbaren Räumen von Schloss Lichtenstein, allerdings »nur von Juni bis August«. Dann zog es die seit Jugend an lungenkranke Frau wieder zurück in das gemeinsame Palais Urach in der heutigen Willy-Brandt-Straße in Stuttgart.

Schon damals litten im Talkessel am Neckar viele Bürger an Atembeschwerden.
Ein Grund mehr für Theodolinde, sich mit dem Geld (rund 310 000 florentinische Gulden) aus dem Erbe ihrer Lieblingsschwester Eugenie als privates Sanatorium einen Sommersitz am Bodenseeufer vor Lindau zu bauen, nach den Plänen des Architekten von Schloss Lichtenstein, Karl Alexander von Heideloff.

Im Jahr 1857 verstarb Theodolinde und Ihr Mann heiratete die Monegassische Fürstentochter Florentine.
Am 15. d.M.1863 wurde in dem Grimaldi-Saal des fürstlichen Residenzschlosses in Monaco der Civilakt der Vermählung der Prinzessin Florentine von Monaco (geb. 1833) mit dem Grafen Wilhelm von Württemberg (geb. 1810, Generallieutenant, seit 1857 Wittwer von Gräfin Theodolinde, geb. Prinzessin von Leuchtenberg) vollzogen.

 

 

Die jüngste Tochter von Theodolinde, Fürstin Mathilde Auguste Pauline Wilhelmine Théodelinde (1854–1907) heiratete 1874 Paolo Altieri Fürst von Oriolo und Viano (1849–1901) und zu diesem Anlass korrespondierte die Stiefmutter Stiefmutter Mathildes, Florestine Herzogin von Urach umfangreich mit dem Juwelier:

So beauftragte sie den Pariser Juwelier Durand mit der Umarbeitung von Juwelen der Fürstin Mathilde, aus dem Leuchtenberg Bestand.
Fürstin Mathilde hatte diese Juwelen von ihrer Mutter Theodolinde Gräfin von Württemberg geb. Prinzessin von Leuchtenberg geerbt.

Oben im Bild die Prinzessin Theodolinde mit einer Schmuck Garnitur, der Tochter, nach der Umarbeitung 1874- lt noch vorhandener Korrespondenz.

Der Diamant Schmuck besteht aus:

Diamant Diadem, 1874
bestehend aus sieben abnehmbaren Ähren und Blütenkopfmotiven, jeweils besetzt mit Diamantrosen, Kissen- und runden Diamanten, Länge ca. 280mm, Brosche, Haarnadeln und Anhängerhaken, im passenden Etui geprägt: Leriche Durand Succ>>

Diamant Collier Halsband 1874
Entworfen als eine Linie von kreisförmig geschnittenen und kissenförmigen Diamanten, die einen abgestuften gesetzten Diamantfransen tragen, Innenumfang ungefähr 344 mm.

Diamantbrosche oval, 1870
In der Mitte mit einem runden Diamanten besetzt, der von Rosen-, Rundschliff-, Birnen- und kissenförmigen Diamanten umgeben ist, kann als Anhänger getragen werden, der Mittelteil ist abnehmbar.

Diamantanhänger, 1870
Set mit runden, kissenförmigen und rosafarbenen Diamanten

Diamant Ohrhänger Ohrringe, 19. Jahrhundert
Jeder Ohrring ist mit einem kissenförmigen Diamanten besetzt, der einen Anhänger mit kissenförmigen, rundgeschliffenen und rosafarbenen Diamanten und Hakenfittings trägt.

 

 

Fürstin Mathilde Altieri erbte zusammen mit Ihren drei Schwestern, von Ihrer Tante Amalie, der Kaiserin von Brasilien, der Schwester ihrer Mutter ein beträchtliches Vermögen. 280000 Florind für die vier Kindern ihrer verſtorbenen Schweſter Prinzeſſin Theolinde Gräfin von Württemberg.

 


Die Familie Altieri ist ein römisches Patriziergeschlecht des Stammes Albertoni, das von Alberto Albertoni abstammt, der um 1000 lebte. Die Angehörigen der Familie Albertoni, die sich seit 1414 auch Paluzzi nannten, erhielten im Jahre 1626 den Titel Marchese di Rasina verliehen. Aufgrund der Heirat des Gasparo Albertoni Marchese di Rasina mit Laura Altieri nahm dieser den Namen Altieri an, um den letztgenannten Familiennamen vor dem Erlöschen zu bewahren. Laura Altieri war die Nichte des Emilio Altieri (1590-1676, Papst 1670-1676), der seit seiner Wahl zum Papst im Jahre 1670 den Namen Clemens X. trug. Dieser war der letzte männliche Vertreter der Familie Altieri. Clemens X. förderte nach seiner Wahl zum Papst in der damals üblichen Weise die Interessen seiner Familie und Verwandten. So verlieh er im Jahre 1672 der Familie Altieri die Titel Principe di Oriolo, Principe di Viano und Duca di Monterano. Mit der Kurialpolitik beauftragte er Kardinal Paluzzi degli Albertoni, einen Verwandten des Gatten seiner Nichte Laura. Die Altieris waren seit 1670 außerdem Patrizier von Venedig und seit 1673 Patrizier von Genua. Die Mitglieder der Familie führten den Familiennamen Altieri mit dem Titel Don bzw. Donna.

Über das Leben der Principessa Mathilde nach ihrer Vermählung kann aufgrund der fehlenden Quellen, keine Angaben gemacht werden.

Mathilde Principessa Altieri starb am 13. Juli 1907 in Bad Möders. 1907 -Fürstin Mathilde Altieri -Wie schon gestern gemeldet, ist in Bad Moders am 13. ds. Ihre Durchlaucht die Frau Fürstin Mathilde Altieri, geborene Prinzessin Urach-Württemberg im Alter von 64 Jahren gestorben. Dieselbe war vor einiger Zeit mit drei erwachsenen Kindern in Bad Moders angekommen, um den Sommer dortzu verbringen. Am 8. Juli wurde sie auf einem Spaziergange von einem Gewitter überrascht, erkältete sich dabei und zog sich eine Brustfellentzündung zu, die einen tödlichen
Ausgang hatte. Sie war die Witwe des im Jahre 1901 verstorbenen Kommandanten der päpstlichen Nobelgarde Fürsten
Altieri
und eine jüngere Schwester der Gräfin Augusta Thun - Hohenstein in Schwaz. Die Leiche wird nach Oriolo bei Rom überführt und dort in der Familiengruft beigesetzt.

Aus der Ehe der Mathilde Principessa Altieri mit Paolo Principe Altieri gingen die Töchter
Donna Theodolinda (1876-1947), die in der Familie "Linda" genannt wurde,
Donna Maria Augusta (* 1880) und
Donna Camilla (1889-1971?) und der
Sohn Don Ludovico (1878-1955) hervor.
Letzterer, der im Jahre 1916 Emilia Balestra (1888-1967), die Tochter eines Senators, heiratete, war seit 1901 Chef des Hauses Altieri und der letzte männliche Vertreter der Familie. Mit ihm erlosch die Familie im Mannesstamm. Die Töchter der Principessa Mathilde heirateten alle Vertreter des italienischen Adels: Theodolinda war mit Don Francesco di Napoli Principe di Resuttano (1871-1938), Donna Maria Augusta mit Roberto Marchese Pallavicino (1870-1937) und Donna Camilla mit Pasolino Conte Pasolini dall'Onda (1876-1933) vermählt.

Von Mathilde Principessa Altieri konnte ich leider kein Bild finden.

Quelle:„Bozner Nachrichten", Mittwoch, 17. Juli 1907;Stadtcronik;Stadtanzeiger;

Diamond Parure Royal Jewels | Théodolinde de Beauharnais, Princess of Leuchtenberg | Duchess of Urach| Princess of Altieri


Jewels and Diamonds of the Duchess Theodolinde de Beauharnais, Princess of Leuchtenberg
Formerly in the collection of Mathilde von Württemberg, Princess von Urach, Countess von Württemberg (1854-1907), daughter of Théodolinde de Beauharnais, Princess of Leuchtenberg (1814-1857), and Wilhelm von Württemberg, Earl von Württemberg, Prince von Urach (1810-1869).

Diamond tiara, 1874
Of foliage design, composed of seven detachable ears of wheat and flower head motifs, each set with rose-, circular-cut, cushion-shaped and rose diamonds, length approximately 280mm, brooch, hair fittings and a pendant hook, fitted case stamped Mon Leriche Durand Succ>>

Diamond necklace, 1874
Designed as a line of circular-cut and cushion-shaped diamonds supporting a graduated similarly set diamond fringe, inner circumference approximately 344mm.

Diamond brooch, 1870s
Set at the center with a circular-cut diamond surrounded by rose-, circular-cut, pear- and cushion-shaped diamonds, may be worn as a pendant, central portion detachable.


Diamond pendant, 1870s
Set with circular-cut, cushion-shaped and rose diamond

Pair of diamond pendent earrings, 19th century
Each surmount pinched collet-set with with a cushion-shaped diamond supporting a pendant set with cushion-shaped, circular-cut and rose diamonds, hook fittings.


Source: Sotheby's

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Beauharnais Juwelen der Herzogin von Leuchtenberg| Tiara Kaiserliche Diamanten und Royaler Schmuck

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Diamond Parure Royal Jewels Brooch Earpendants Chandeliers Necklace with fringe Tiara Diadem | Theodolinde de Beauharnais, Princess of Leuchtenberg | Duchess of Urach| Princess of Altieri

 

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