JOYAUX de la PRINCESSE LOBANOFF de ROSTOFF

Catalogue des joyaux, colliers de perles, parures en perles, brillants anciens, pierres de couleur... ayant appartenu a S.A.I. Madame la Princesse Mathilde.Paris, Galerie Georges Petit Jewels of the Russian Princess Lobanoff de Rostoff Nachlass und Erbschaft Jewels of the Russian Princess Lobanoff de Rostoff ERBSCHAFT bewerten
Catherine Feodorovna Dolgorouky (1769-1849) was the daughter of Prince Theodore Sergueivitch Bariatinsky - one of the assassins of Peter III and Grand-Marshal of the Russian court under Catherine II -and Princess Maria Vassilievna Khovansky. In 1786, she married Lieutenant-General Prince Basil Vassilievitch Dolgorouky (1752-1812), by whom she had five children. Her salon was among the most fashionable in Saint Petersburg, and Mme Vigee Le Brun commented upon it at length in her memoirs. During the reign of Catherine II the Bariatinsky family enjoyed immense favor, but upon the accession of Paul I, they were forced into exile. Princess Dolgorouky settled in Paris where she renewed her friendship with the artist. Having incurred the displeasure of Napoleon, she moved to Italy and from there to Austria. She had been widowed by the time she returned to Russia in 1812. In 1826 she became lady-in-waiting to the Czarina and late in her life was decorated with the Grand Cross of Saint Catherine.
Lobanov - rostovsky
Joyaux, Colliers de Perles, Joailleries, Perles et Brillants, Rivières en brillants et Pierres de couleurs ayant composé l'Ecrin de la Princesse Lobanoff de Rostoff née Princesse Dolgorouk

LOBANOFF de Rostoff | Schmuck der Dolgorouki

Aus dem Versteigerungs-Katalog von 1920 in Lausanne, Juwelen und Schmuck aus der unglaublichen Sammlung von der in Vevey verstorbenen Prinzessin Vera Lobanov

 

Die großartige Schmucksammlung der Prinzessin Vera Lobanoff von Rostoff, von Fachleuten wie von Edelstein-Liebhabern gleichermaßen bewundert, steht zum Verkauf. Diese Kollektion, einzigartig sowohl in ihrer Auswahl und Vielfalt, als auch durch das Feingefühl und Wissen, mit der sie zusammengestellt worden ist, verdient besondere Aufmerksamkeit: sie ist das Lebenswerk dieser Dame mit viel Geschmacl, die ständig versuchte, ihre Sammlung durch weitere Objekte zu vervollständigen.

Ihr zweites Bestreben war die Sorge ums Gemeinwohl: ihre Freunde kannten ihre Wohltätigkeit und Güte, die sie hinter extremer Bescheidenheit versteckte.
Die Prinzessin Vera Nikolajewna heiratete im Alter von 16 Jahren den Prinzen Jacques Lobanoff von Rostoff, jüngster Bruder des Prinzen Alexis Borsovitch Lobanoff von Rostoff, russischer Botschafter am Hof von Wien, London und der Türkei und danach Außenminister in Russland.
Während der Herrschaft der Zaren Alexander II, Alexander III und Nikolaus II. unterzeichneten die Prinzen dieser Familie mit dem Namen "Lobanoff von Rostoff", und diese Schreibweise, die in allen internationalen und diplomatischen Urkunden übernommen wurde, ist ihnen geblieben.
Vera Lobanoff war eine Prinzessin aus dem Herrscherhaus der Rurik, deren erster Vertreter, ein russischer Großherzog, 862 n. Chr. erwähnt wird und deren letzter Johannes IV (der Schreckliche) war, Zar aller Russen.

Die Mutter der Prinzessin stammt aus dem Hause Chatilow, das aus einer alten Adelsfamilie unter der Regierungszeit Toulas hervorgegangen ist. Ihre Schönheit war so berühmt, dass man sie "La violette de St. Pétersbourg" ( Veilchen von St. Petersburg) nannte. Die Prinzessin von Georgien, eine geborene Dolgorouky, war die Schwester der Prinzessin Vera Lobanoff.

Sehr jung Witwe und in Besitz eines riesigen Vermögens, ging die Prinzessin Lobanoff von Rostoff ihren Neigungen nach, deren ausgeprägteste die Sammlung von Kunstwerken aller Art war.

Ihr wunderschönes Palais in Moskau wurde durch die ungeheure Weite ihres Parks vor dem Grossbrand von 1812 gerettet. In diesem Wohnsitz, den sie scherzhaft "ihre kleine Eremitage" nannte, sammelte sie alles, was sie in der Welt an Schönem und Interessantem fand: Gemälde ebenso wie Kunstobjekte. Sie besaß bereits eine bedeutende Galerie von Familienportraits. Ihr Palais galt als Modell für feinste russische Eleganz und Luxus.

Der russische Großherzog Sergej, der mit der Schwester der Zarin verheiratet war und später das Opfer des Bombenanschlags von 1904 wurde, verkehrte häufig im Palais der Prinzessin in Moskau. Der Tod dieses unglücklichen Großherzogs erschütterte sie zutiefst, dieses Ereignis erschien ihr symptomatisch, sie sah darin das Vorzeichen einer schrecklichen Revolution.
Danach verließ sie Russland und zog nach Frankreich, wo sie schon ihre Jugend verbracht hatte und das sie als zweite Heimat betrachtete.
Neben ihrem Palais in Paris, dem Hôtel du Ranelgah, besaß sie zwei Landsitze in Menton und Vevey, in denen sie abwechselnd ihre Zeit verbrachte. In Frankreich traf sie ihre Cousine, Prinzessin Youriewski, geborene Dolgorouky und Witwe von Zar Alexander II, wieder, mit der sie eine beständige und enge Freundschaft verband, sowie deren Schwester, die Gräfin Georges Berg.

In dieser Zeit begann die Leidenschaft der Prinzessin Lobanoff für Edelsteine, sie kaufte unermüdlich und überall.
Denen, die sich darüber wunderten, entgegnete sie: "Das sind lohnende Anlagen. Ich verschwende nichts, im Gegenteil, ich baue ein zweites Vermögen auf."
Der Lauf der Ereignisse seitdem zeigte, wie recht sie damit hatte.
Der Verkauf dieser Schmuckstücke wird im Januar (1920) in Lausanne stattfinden und wird den Liebhabern beweisen, ob sich ihr ihre Anlagen auszahlen werden..
Das berühmte Collier aus rosa Perlen, das Zar Nikolaus I einst seiner Lieblingstochter, der Großherzogin Marie, kaufte wird in dieser bewundernswerten Sammlung besondere Aufmerksamkeit erregen.

An besonderen Tagen, aber doch sehr selten zeigte sich die Prinzessin in diesen schönen Schmückstücken ihren engsten Freunden. Sie hatte ihre eigene Art und Weise, diese beeindruckenden Kunstwerke zu präsentieren. Und wie sie es schaffte die Aufmerksamkeit auf die Schönheit der Goldschmiedearbeit zu lenken zeigte, dass ihr Sinn für das Künstlerische sehr ausgereift war.

In Prinz Alexis Lobanoff von Rostoff schlummerte ebenfalls eine Künstlerseele: er vereinigte die schönsten Portraits aus der Epoche Katharina II in seiner Sammlung, die er dem Zarenmuseum von Alexander III vermachte. Dort nimmt sie einen ganzen Ausstellungssaal in beschlag, der nach den Prinzen Lobanoff benannt ist.

Jetzt, wo so viele schöne Dinge der Vergangenheit auseinander gerissen werden, ruft die Erinnerung an die kleine Eremitage Lobanoff in Moskau tiefste Trauer hervor! Die Prinzessin, die seit dem Krieg (1. Weltkrieg) ihre Villa in Vevey nicht mehr verlassen hatte, verbrachte ihre Zeit damit, die Unglücklichen zu unterstützen, die sich in ihrer Umgebung sammelten. Die Unruhen, die verschiedenen Ängste und das unheilbare Leid, das ihr der Zusammenbruch ihres Heimatlandes bereitete, verschlimmerten ihr Herzleiden, dem sie erlag: sie starb am Schmerz über die Zerschlagung ihrer Heimat.

Ihren letzten Trost erhielt die Prinzessin von der edlen und wohlwollenden Gastfreundschaft der Schweiz, deren Tore den Unglücklichen immer geöffnet waren. Die verfolgten und aus ihrem Land vertriebenen, ruinierten und unglücklichen Russen vergessen nie die barmherzige und taktvolle Aufnahme, die ihnen auf schweizerischem Boden zuteil wurde.

Georges Berg
November 1919

Hier im Bild oben, ein Collier in Form einer beweglichen Schlange, die Schlangen-Elemente sind in Mustern mit Brillanten besetzt und einem großen Brillant im Kopf gefasst.

Darunter eine weitere Brillant-Schlange mit vierzehn Navette-Diamanten in fancy coloured Farben (couleur fantaisie)entlang dem schuppenförmigen Körper verteilt, ebenfalls mit getönten Diamanten ausgefasst. Ein grosser Brillant ist im Kopf integriert und ein Diamant-Briolette hängt beweglich am Maul des Reptils, diese phantasiefarbenen Diamanten werden auch "fancy color diamonds" genannt.

In seinen Memoiren, schreibt Fürst Felix später über diese Juwelen als ....eines schöner als das andere.....ein Triumph für Chaumet und seinen bezaubernden und originellen Schöpfungen.

Man kann annehmen, das somit viele Stück von Chaumet aus Paris stammen, auf ihre kostbare Passion angesprochen, antwortete die Prinzessin, "das ist eine gute Anlageform, ich verschwende nichts, ich bilde ein weiteres Vermögen".


Auch im Bild Princessin Maria Alexandrovna Lobanoff-Rostovsky, Demoisell d`Honneur der russischen Zarin, Tochter von Alexander Borisovitch Lobanoff-Rostovsky und seiner Frau Prinzessin Cathrine Ilyitchna Dolgoroukoff, sie heiratete später Wladimir Dimitrieviitch Ourousoff

Vielen Dank an Caroline für ihre promte Hilfe beim Übersetzen


Collier, serpente articulé, pavé brillants, avec un gros brillant sur la tête.

Collier, serpente brillants, ave quatorze brillants navettes, couleur fantaisie, intercalés dans les éailles, un brillant de fantaisie sur la tête, tenant une briolette de fantaisie.

Manifique diadème joaillerie rinceaux, brillants, surmonté d'un gros brillant. Diadème en brillants, rinceaux feuilles d'acanthe; au centre, un très beau brillant pesant environ neuf carats, accompagné notamment de dix autres moins importants Diadème empire, dessin russe, bande feuilles de laurier, ruban brillants et roses.

 

Princess Lobanov Rostovsky (1836-1914)


Above two necklaces of the princess in form of serpents, made with a lot of fancy coloured diamonds, brillants, diamond navettes and diamond-briolette.


Princess Vera Nikolajewna Lobanov Rostovsky (1836-1914). Born Schablickine, she married the prince Jacques Lobanoff de Rostoff in 1858 at Saint Petersburg. The prince and princess were among the first of what was to become the Russian colony in Cannes, living at Villa Tropicale, Allée des Bleuets, from 1903 to 1914.

Princess was married, at the age of 16, to the younger brother of prince Alexis Borisovitch Lobanoff de Rostoff, ambassador of Russia to the courts of Vienna, London and the Sublime Door, and later Russian foreign minister.

Princess Vera was herself a princess Dolgorouky, from the Rurik dynasty the first member of which was grand-duke lvan of Russia, who lived in the 800s, and the last of which was Ivan IV, known as Ivan the Terrible, Czar of all Russias.

Princess Vera's mother was a Chatilow, belonging to an ancient family of the nobility of the government of Toula. Known as the "Violet of Pétersbourg", her beauty was legendary.

Vera Lobanoff de Rostoff, became a widow at a very young age, and was left with a great fortune. Being a woman of independent means allowed her to pursue her passion for the arts.

She lived in a beautiful palace in Moscow, surrounded by a vast park. In this residence, which she liked to call "her small Hermitage", she accumulated a large collection of beautiful and interesting things imported from all over the world. She also possessed an important gallery of family portraits. Her house was a model of Slavic elegance and refined luxury.

She also developed a passion for the beautiful jewellery; which she purchased with great enjoyment, everywhere she went. To those who were astonished by her purchases, she answered: "They are wise investments; I am not squandering anything; on the contrary, I am building a second fortune from the first one".

Special thanks for translation to Robert!

THE COLLECTION:

Diadem Tiara of the Princess Lobanoff-Rostoff

Famous Pink Pearls of Tsar Nikolaus I.

Jewel Brooches Collection

Jewel Brooches Collection Part II


Pearl- Collection Part I


Pearl-Collection Part II


Pearl-Collection Part III

Pearl-Collection Part IV


Pearl-Collection Part V

Diamond Jewels Collection

Diamond Jewels Collection Part II

Sapphires and Ruby-Collection

Diamond Snake Necklaces

Imperial Russian Collections

 

Link unseres Sponsors:::: ERBSCHAFT :::: Schmuck erben :::: Erbschaft :::: Schmuck aus Erbschaft ::::

<< Back        Next >>


HOME    Sponsored by Schmuckbörse  Non profit object |U.BUTSCHAL© 2006 / RSS FEED /