Schmuck der Prinzessin 
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Schmuck der Prinzessin Louise von Sachsen-Coburg Gotha (Kohary)

Prinzessin Luise von Belgien 1858 - 1924, Prinzessin von Sachsen-Coburg Gotha, war eine Tochter des belgischen Königs Leopold II.. Ihre Schwester Stephanie hatte er mit dem Kronprinzen von Österreich vermählt.

Ihr Geschmack und ihre Ausstattung war vom Feinsten, wie auch ihr Schmuck und die Juwelen der Prinzessin, sie besass unter anderem diese wunderbaren Saphire, die Uwe Ripka als späteres Saphir Diadem der Königin Elisabeth identifizieren konnte.

Das Diadem könnte von Köchert stammen. Der belgische und österreichische Hofjuwelier hatte gerade zu der Zeit ihrer Hochzeit viele Bestellungen von den Familien des Brautpaares. Die Recherchen von Christophe Vachaudez haben ergeben, dass das Diadem in den 1950er Jahren, zusammen mit anderen Objekten aus dem Besitz der Kohary, an Van Cleef & Arpels verkauft wurde.

Ein Saphir Collier mit Brillanten, hat eine ungewöhnliche Geschichte - es ist nicht sicher ob es sich um das Collier oben abgebildet handelt, oder ob sie noch weitere Saphir-Diamant-Halsbänder besass. Jedoch gibt es nur zu dem obigen Bilder:

Louise war verheiratet mit Prinz Philipp von Sachsen-Coburg Gotha Kohary, dem Bruder des Zaren Ferdinand von Bulgarien. Die am 4. Februar 1875 geschlossene Ehe war sehr unglücklich und die Eheleute gingen jeder seinen eigenen Weg. Nachdem sich die Affäre mit dem Grafen Geza von Mattachich-Keglevich langfristig hinzog - wurde darüber geredet.

Erzherzog Ludwig Viktor berichtete seinem Bruder über Prinzessin Louises Affäre mit Mattachich. Kaiser Franz Joseph verbannte sie daraufhin vom Hof. Da Prinz Philipp nicht für sie eintrat, verließ ihn Prinzessin Louise im Frühjahr 1897 und lebte ihre Beziehung mit Mattachich offen in ganz Europa. Die Prinzessin machte enorme Schulden - nach Schätzungen 12 Millionen Franc. Sie ging davon aus, dass sie eines Tages das enorme Vermögen ihres Vaters -Eigentümer des Kongo-Freistaates- erben würde. Da König Leopold II. einer der reichsten Monarchen der Welt war, wurden „großzügig“ Kredite gewährt.

Im Februar 1898 musste sich Prinz Philipp auf Anordnung des Kaisers mit Mattachich duellieren. Hierbei wurde der Prinz kampfunfähig geschlagen, die Sehne der rechten Hand wurde durchtrennt.


Zitate aus den unten angeführten Memoiren und Büchern zu Ihrem Schmuck:

18. Febr. 1898, ihr 40. Geburtstag
Ich ließ anspannen und fuhr zu Monsieur Hartog. Das ist der beste Juwelier an der Côte d’Azur, ein wahrer Künstler. Er kann es mit Cartier und allen Konkurrenten in der Rue de la Paix aufnehmen. Ich habe bei ihm auch genau das gefunden, was ich wollte: ein bildschönes Collier aus Brillanten und großen Saphiren mit passenden Ohrringen, einfach bezaubernd.

Ich konnte natürlich nicht nach dem Preis fragen, aber hoffte dass es sehr, sehr teuer ist, denn ich habe die Rechnung an Seine Hoheit den Prinzen Philipp von Coburg nach Wien schicken lassen.

Ich bat Monsieur Hartog, eine kleine Karte beizulegen. Auf die schrieb ich:" Dies ist Dein Dankopfer dafür, dass Graf Mattachich so grosszügig war, Dir das Leben(Duell) zu schenken. Ich hoffe, Du kannst auch mit Deiner verwundeten Rechten bezahlen."

Es amüsiert mich unbändig, Philipp auf diese Weise zu zwingen, mir ein hübsches Geburtstagspräsent zu machen. (72 000 Franc wollte der Juwelier später dafür...als Zahlungsbefehl)

Die Prinzessin schrieb von einem Treffen mit Edward dem Prince of Wales, zum Soupe`, er überrascht sie in ihrem Hotel, nachdem er sich verleugnen hat lassen als sie ihn besuchen wollte.
.....das himmlische neue Abendkleid von Worth lag in Sekunden bereit, und ich trug den berüchtigten Schmuck den Philipp mir zu meinem vierzigsten Geburtstag so unfreiwillig geschenkt und noch nicht bezahlt hat, wie Monsieur Hartog in Nizza uns immer wieder wissen läßt....."


Zur Begrüssung:
"Wenn du das nächste Mal wieder vorgibst, in Sandringham zu sein, sag deinem Haushofmeister, er soll die Fahne einholen."

Juni 1897
Die fällige Summe [der Wechsel] von insgesamt 725.000 Gulden war auch für damalige Begriffe ein Vermögen, nach heutigem sowieso: mehr als 69 Millionen österreichische Schilling! ca 5 Millionen Euro.

April 1898
Nun durfte Dr. Bachrach drei Punkte der „Tagesordnung“ vorbringen…

3. Frage an Prinzessin Louise, ob der Fideicommiß-Schmuck noch vorhanden sei oder ob dieser auch schon versetzt wurde. Der Schmuck war vollständig vorhanden und wurde vorgezeigt.

In der Zwischenzeit veranlasste das Obersthofmarschallamt eine Inventuraufnahme des Besitzes der Prinzessin, um damit die Gläubiger befriedigen zu können. Alle Effekten der Prinzessin in Schloß Szent Antal, im Palais in Budapest und Wien sowie im „Linderhof“ sollten sichergestellt und geschätzt werden. –
Im Juni 1900 war diese Aktion abgeschlossen und ergab: Barvermögen auf einer Bank 69.324,82 Kronen, aufgelaufene Zinsen 1818,18 Kronen. Die bei der Wiener Verkehrsbank verpfändeten Pretiosen ergaben einen Schätzwert von 172.093 Kronen. Am 13. Mai 1898 waren von der Bezirksbehörde Zlatár in Schloß Lobor noch Schmuckstücke sichergestellt worden.
17 Pretiosen (Armbänder, Perlenkette, Ringe, Perlen-Boutons, Uhr, Hut- und Blusennadeln und Manschetten-knöpfe) waren der Prinzessin zum persönlichen Gebrauch belassen worden.
In der Liste schienen auch ein Goldring mit zwei Brillanten und einem Saphir und eine goldene Uhr mit zehn Anhängseln auf, die Mattachich gehörten; er hatte diese Wertgegenstände Hauptmann Sekulic in Agram anvertraut, der sie der Prinzessin im Hotel Prukner übergeben sollte. Als Mattachich im Jahre 1904 seine Memoiren veröffentlichte, schrieb er, er hätte von seinen Wertgegenständen nie mehr etwas gesehen, doch kurz nach Erscheinen seines Buches hat er Ring und Uhr am 23. März 1904 gegen Empfangsbestätigung ausgehändigt bekommen.

1899 meldet die Times am 24.März,
Christies sold yesterdy the casket of beautiful jewels, lace and o.d. valable jewels late the property of Princess Louise of Saxe-Coburg a pair of bracelets, also forming necklace composed of nine turquoise and brillant centers Pfd 244; a brillant scroll and collet brooch with pearls and brillant cluster centre Pf 303, a large black pearls and brillant cluster brooch Pd 760, and a long row of 246 pearls with pearl snap pd 510

Flucht aus dem Sanatorium im Sept. 1904
Ihren Schmuck trug sie im Pompadour mit sich. Sie hat haselnußgroße Brillantboutons, deren jedes auf 80 000 Kronen geschätzt wird, Perlenkolliers, Broschen und den kostbaren Rosenkranz, den ihr Papst Leo zum Geschenk gemacht hat.

Ende 1904/Anfang 1905
Louise hatte von ihrer Mutter wertvolle Spitzen und Schmuck geerbt. Ihre Gläubiger waren mit dem Schätzwert einverstanden und hofften, dass sich ein anonymer Käufer finden würde. Leider war das nicht der Fall, daher mussten die Gegenstände öffentlich versteigert werden, was den Gläubigern peinlich war und bei Louise Tobsuchtsanfälle auslöste, weil sie noch immer nicht begriff, dass ihr Erbe ihren Gläubigern und nicht ihr gehörte. Dazu gehörte auch das Diadem wurde von den belgischen Damen anlässlich der Silberhochzeit Königin Henriette geschenkt. Es wurde von Juwelier Buls angefertigt und zeigt ein diamantenes Staussenvogelmotiv.

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Ganz besonders erwähnen möchte ich Uwe Ripka, dem wir es verdanken, dass ein weiteres Stück im grossen Schmuckpuzzle zugeordnet werden konnte.
Grossen Dank an Mags die nimmermüde, mir den Text aus: Louise von Sachsen-Coburg, Gerd Holler, Amalthea 1991; Die Liaison:Roman einer europäischen Tragödie Maria Matray & Answald Krüger, zur Verfügung stellte.

 

 

Princess Louise of Saxe-Coburg Princess of Belgium Sapphire Jewels

Princess Louise, daughter of King Leopold II, was unhappily married to Prince Ferdinand of Saxe-Coburg-Gotha (brother of Tsar Ferdinand of Bulgaria) and her sister was the Crown Princess of Austria. Princess Louise and more about the jewel>>

 

Saphire und Diamant Diadem Königin Elisabeth II- Saphir-Collier

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