Schmuck der Großherzöge und Markgrafen von Baden und der bayrischen Kronprinzessin Antonia Empire diamond tiara of Grand Duchess Hilda of Baden Großherzogin Hilda von Baden | Empire Diadem  Schmuck kaufen - verkaufen Schmuck der Großherzöge und Markgrafen von Baden und der bayrischen Kronprinzessin Antonia Empire diamond tiara of Grand Duchess Hilda of Baden Schmuck verkaufen -Edwina Prinzessin von Bayern, Tochter von Kronprinzessin Antonia Großherzogin Hilda von Baden | Empire Diadem Großherzogin Hilda von Baden | Empire Diadem Schmuck der Großherzöge und Markgrafen von Baden und der bayrischen Kronprinzessin Antonia Empire diamond tiara of Grand Duchess Hilda of Baden Edwina Prinzessin von Bayern, Tochter von Kronprinzessin Antonia Großherzogin Hilda von Baden | Empire Diadem kaufen - verkaufen | Empire diamond tiara of Grand Duchess Hilda of BadenGold und Platin bilden den Rahmen, in die Girlanden und Wellenlinien sind 367 Brillanten eingearbeitet.
Foto: Landesmuseum

Das mit Brillanten besetzte Schmuckstück hat einen Wert von 1,2 Millionen Euro. Dreiste Diebe haben es im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe mitgehen lassen – nur wie, das ist die Frage.

Karlsruhe - Ein spektakulärer Kunstraub löst Betroffenheit aus beim Badischen Landesmuseum in Karlsruhe: Bereits seit Ende April fehlt ein bedeutendes Diadem der Sammlung. Die Goldschmiedearbeit gehörte einst der Großherzogin Hilda von Baden und stammt aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Sein Wert wird auf rund 1,2 Millionen Euro geschätzt.

Das wertvolle Kopfschmuckstück wurde aus einer Großraumvitrine im Thronsaal, im Ersten Obergeschoss des Museums im Karlsruher Schloss gestohlen. Es handelt sich um die Goldschmiedearbeit eines Hofjuweliers aus einer lange Zeit in Karlsruhe ansässigen Uhrmacherdynastie, wie das Museum mitteilte. Der Museumschef Eckart Köhne zeigt sich am Montag sehr betroffen: „Das Diadem ist ein bedeutendes Stück der badischen Geschichte und von unschätzbarem Wert für das Museum“, sagte er auf Anfrage. Das Museum habe umgehend nach der Entdeckung des Diebstahls die Polizei informiert.
Diebstahl schon am 29. April bemerkt

Doch erst am Montag wandten sich die Behörden nun an die Öffentlichkeit. Die Verzögerung habe „ermittlungstaktische Gründe“, sagte der Staatsanwalt Tobias Wagner. Der Hintergrund des Diebstahls sei „noch völlig offen“ und damit auch die Frage, ob es dem Täter nur um Geld gegangen sei oder ob eine Sammlerleidenschaft dahinter stecke. Die Ermittlungen konzentrieren sich „auf die Eingrenzung des Tatzeitraums“. Entdeckt haben Mitarbeiter das Fehlen des Diadems am 29.?April, einem Samstag.

Das Sicherheitskonzept in dem Museum am Karlsruher Schlossplatz entspreche internationalen Standards, versicherte eine Sprecherin des Landesmuseums. Aus dem aktuellen Anlass hätten jetzt die Mitarbeiter die Bestände der Schausammlung überprüft. Wie das Kopfschmuckstück gestohlen werden konnte, sei völlig unklar. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagt der Staatsanwalt Wagner.
Gold, Platin und viele Brillanten

Das wertvolle Diadem gehörte der letzten amtierenden Großherzogin Hilda von Baden, geborene von Nassau (1864?-?1952), der Frau des Großherzogs Friedrich II. von Baden (1857-1928), der bis zur Abschaffung der Monarchie im Jahr 1918 im Karlsruher Schloss residierte. Stilistisch weist die Goldschmiedearbeit laut dem Museum Elemente des Klassizismus auf. Gold und Platin bilden einen Rahmen mit zwei Stegen, in den Girlanden und gegenläufige Wellenlinien eingepasst sind. Diese sind mit 367 „à jour“ nur am Rand, ohne Bodenplatte gefassten Brillanten besetzt.

Es ist nicht bekannt, zu welchem Anlass das Diadem für die Großherzogin Hilda von Baden angefertigt wurde. Möglicherweise wurde es zum Regierungsantritt Friedrichs II. – des letzten badischen Großherzogs – im Jahr 1907 in Auftrag gegeben. Die aus Hessen stammende Großherzogin Hilda starb 1952 im südbadischen Badenweiler.  Schmuck der Großherzöge und Markgrafen von Baden und der bayrischen Kronprinzessin Antonia

Brillant-Diadem aus dem Schatze des Bayrischen Königshauses und dem Großherzoglichen Hauses Baden.


Dieses Diadem gehörte Großherzogin Hilda von Baden, einer geborenen Prinzessin von Nassau (1864-1952), Tochter des Großherzogs von Luxemburg. Hilda Charlotte Wilhelmine Prinzessin von Nassau heiratete am 20. September 1885 Friedrich II., den Großherzog von Baden. Die Großherzogin trug das Diadem unter anderem auch 1938 anlässlich des 80. Geburtstages des Königs von Schweden.
Sie vermachte es 1952 ihrer Nichte, der Kronprinzessin Antonia von Bayern, einer geborenen Prinzessin von Luxemburg. Leider ist kein Bild von der Kronprinzessin mit der Tiara bekannt, da sie bereits zwei Jahre nachdem sie es erhielt, 1954 verstarb.

Editha Prinzessin von Bayern, Tochter von Kronprinzessin Antonia von Bayern oben links im Bild trägt das Diadem ihrer Mutter 1956 anlässlich der Hochzeit von ihrer Cousine Helene Gräfin von Toerring-Jettenbach mit dem Erzherzog von Österreich.

Von der Firma Schmidt Staub aus Pforzheim wurde das Schmuckstück um 1906/07 in Gold und Platin, wahrscheinlich für die Krönung von Großherzog Friedrich II. im Jahr 1907, gefertigt.
Das Diadem ist als Kokoshnik im Girlanden-Stil gehalten: Über der Stirn befinden sich drei umlaufende, unterschiedlich gemusterte diamantbesetzte Spangen.
Darüber - unter einer abschließenden bekrönenden und nach hinten abfallenden Spange, - ein durchgehendes geschlungenes Band, das in Gegenrichtung von einem Lorbeerkranz-Gehänge unterbrochen wird. Zwischen den Lorbeerzweigen und den Bandlücken sind frei schwingende, große Brillanten in nach hinten abgestufter Folge eingehängt. Die Mitte wird von einer Raute mit einem Brillanten betont.
Die fein ziselierte Fassung ist mit 457 Altschliff-Brillanten und 225 Diamanten mit einem Totalgewicht von ca. 75 Karat besetzt. Die größten elf Steine wiegen zusätzlich ca. 15 Karat, davon der mittlere ca. 5 Karat.

Stuker schreibt: Außerordentlich feine Arbeit, die Auswahl der Steine für jene Zeit von bemerkenswerter Qualität. (Begutachtung des Juweliers Helmuth Gartenschläger, München v. Januar 1959 und eine Provenienz-Bestätigung), das Diadem wurde 1973 für 250 000,-- SFR angeboten, es ist mir nicht bekannt zu welchem Preis es verkauft wurde. Die badische Landesregierung hat das Diadem 1984 gekauft, es befindet sich im Museum in Karlsruhe und wird in einer Vitrine hinter dem Thron (etwas versteckt) ausgestellt.


Quelle: Stuker, Bern; Herr Dr. Sänger, Badisches Landesamt - vielen Dank für die Auskünfte.


Danke Uwe für deine Hilfe!

 

Grand Duchess Hilda - Brilliant Tiara

Brilliant Tiara of the Bavarian Royal Treasury and the House of Baden.

This tiara belonged to Grand Duchess Hilda (1864-1952), nee Princess of Nassau, the daughter of the Grand Duke of Luxembourg.
Hilda Charlotte Wilhelmine Princess of Nassau married on 20 September 1885, Friedrich II, the Grand Duke of Baden. The tiara was worn by the Grand Duchess at the reception celebrating the 80th Birthday of the King of Sweden. The tiara was inherited by her niece Antoinette Crown Princess Rupert of Bavaria.

The tiara was worn for the last time by her daughter the Princess Editha at the occasion of the wedding of Countess Helen Toerring-Jettenbach with the Archduke of Austria in 1956 (picture above left).


The company of Schmidt Staub of Pforzheim designed this tiara in 1906/1907. It was possibly made for the coronation of Grand Duke Friedrich II (1907) as a kokoshnik of garland style. The base is made of three differently designed narrow circlets.
Between the straight upper row, which has a rhomboid-shaped diamond at the centre, and the bottom circlets is mounted an undulating band of diamonds which alternates with a band of laurel wreath motifs.
In-between these interconnecting bands are hanging eleven, free swinging, graduated diamonds of a total of 15 ct. The largest of them weighs approximately 5 ct. The tiara is of a fine chased setting of gold and platinum. Additionally, the tiara is set with 457 old cut and 225 single cut diamonds totaling approximately 75 ct.

Text by Stuker: The jeweller Mr. Helmuth Gartenschläger certified in 1959 as to its provenance and stated that the choice of the diamonds is of notable quality due to the time of setting.
In 1973 the tiara was offered for sale when it was estimated at SFr 250.000. The ‘Badisches Landesmuseum’ purchased this tiara in 1984 for an unknown price. The tiara is displayed publicly in Karlsruhe.

Source: Stuker, Bern;Dr Sänger, Karlsruhe
Thank you Uwe for your help!

 

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