
Aquamarine Diamond Brooch | Bandeau Art Deco in Diamonds REine Elisabeth De Belges
…. Princesse de Wittelsbach la duchesse Elisabeth en Bavière, future reine des Belges…

Emerald Diamond Brooch | Bandeau Art Deco in Diamonds Queen Elisabeth of the Belges


Sapphire Diamond Brooch, Queen Elisabeth of Belgium, Princesse Albert de Belgique|Herzogin in Bayern|Royal Sapphire Bar Brooch 22,5ct Sapphire.20ct Diamonds Jewels History
Turquoise Diamond Tiara | Cartier | Queen Elisabeth of the Belgians Royal Jewels
The large almond formed Turquoises are part of her Royal Wedding Gift from the Bavarian Prinzregent in the year 1900

The Queen’s Brooches – Montreal Six Marple Leaves Acorn Brooch
Diamond Fringe Tiara Wedding Present to Prinzessin Friedrich Leopold von Preussen | Prinzessin Louise Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg| Preussen|Imperial Royal Hohenzollern-Prussia
Die Schwester der Kaiserin. Louise Sophie wurde als Tochter des Herzogs Friedrich VIII. von Schleswig-Holstein (1829–1880) und dessen Ehefrau Prinzessin Adelheid zu Hohenlohe-Langenburg (1835–1900), Tochter des Fürsten Ernst I. zu Hohenlohe-Langenburg und dessen Gattin Prinzessin Feodora zu Leiningen geboren.


Queen Elisabeth of Belgium Garland Style Diamond Tiara |Kokoshnik Diadem CARTIER
Diamond Tiara in the garland style of kokoshnik outline, the openwork floral mount designed as graduated symmetrical scroll and acanthus leaf motifs, central cushion-shaped diamond of 5,84ct twin leafage border, made by Cartier – workshop Georges Harnischard for Queen Elisabeth of Belgium
Königin Elisabeth ist schon drei Jahre belgische Königin als sie dieses Platin Diamant Diadem bei Cartier erwirbt.
Als Königin Elisabeth von Belgien, Herzogin in Bayern, 1965 starb, hinterließ sie dieses Diadem, ihrem Sohn, dem ehemaligen König Leopold III. (nach seiner Abdankung wurde er 1951 durch seinen ältesten Sohn, König Baudouin, auf dem belgischen Thron ersetzt), der es seiner zweiten Frau, Prinzessin Liliane, schenkte. Sie verkaufte das Diadem 1987 an Cartier, die es heute Teil ihrer Heritage-Kollektionen aufbewahren.
Kaiserinnen Diadem | Preussen| Prussia| Pearl and Diamond Pearl Tiara

Das Kaiserinnendiadem, Empress Auguste Viktorias Eleven Pearshaped Pearls Diamond Tiara |
Herzogin Charlotte von Mecklenburg-Schwerin | Prinzessin Reuss| Palmetten DIAMANT DIADEM
Princessin Heinrich XVIII Reuss | Herzogin Charlotte| Duchess of Mecklenburg-Schwerin |Royal Jewels Wedding Imperial Presents
Die Vermählungsfeierlichkeiten des Prinzen Reuss und Herzogin Charlotte von Mecklenburg-Schwerin 1886.

Am Schweriner Hofe findet soeben die Vermählung der Herzogin Charlotte von Mecklenburg mit dem Prinzen Heinrich XVIII. von Reuß statt. Die vielfachen und innigen verwandtschaftlichen Beziehungen des großherzoglichen Hause mit unserer erlauchten Kaiserfamilie gelangen bei dieser beglückenden Veranlassung zu beredtem Ausdruck und verleihen der Feier in Schwerin ein allgemeineres Interesse. Über den ersten Tag derselben berichtet unser Korrespondent….
Schwerin, 15. November1886: Gestern Abend hielt eine glückliche Braut ihren Einzug in das Schloss ihrer Väter; es war die junge Herzogin Charlotte von Mecklenburg-Schwerin, die in Begleitung ihrer Mutter, der Herzogin Wilhelm, und ihres Bräutigams, des Prinzen Heinrich XVIII. Reuß, eintraf, um am Mittwoch das Fest der Vermählung zu feiern. Die hohen Herrschaften kamen aus Potsdam und wurden am Bahnhöfe von der verwitweten Frau Großherzogin Marie, geb. Prinzessin von Schwarzburg-Rudolstadt, von der ältester Tochter Herzogin Elisabeth und von den Herzögen Johann Albrecht und Friedrich Wilhelm herzlich begrüßt.
Zu diesen fröhlichen Gesichtern wollte festlich das trübe Wetter nicht recht passen: der Regen floss in Ströme herab und verscheuchte die Menschen von der Straße. In dem Schlosse war es bereit den ganzen Tag lebendig gewesen; man rüstete sich nach Kräften zum schönen Feste. Tage und Woche der Freude sind dem großherzoglichem Hause jüngst beschert wurde; zunächst die Geburt einer Prinzessin und deren Taufe, dann die Vermählung des Herzog Johann Albrecht mit der Prinzessin Elisabeth von Sachsen-Weimar und nun dieses schönes Hochzeitsfest!
Bis in seine obersten Stockwerke hinauf war das schöne Schloss erleuchtet und sah wie mit hundert glühenden Augen in die Finsternis hinaus. Im Vestibül hatte sich in- zwischen in großer Gala, versehen mit dem Zeichen seiner Würde, dem Stabe mit dem silberne Knöpfe, der Oberhofmarschall Freiherr v. Stenglin eingefunden; neben ihm der Hausmarschall v. Hirschfeld in Kammerherrenuniform. Schlag halb zehn Uhr fuhren die geschliffenen Wagen in den Schlosshof ein; zu gleicher Zeit kam der Großherzog die breite Marmortreppe herunter. Der erlauchte Herr trug, um den Bräutigam zu ehren, die Uniform des 17. Dragonerregiments, dessen Chef er ist und zu dessen Kommandeur Prinz Reuß jüngst ernannt worden ist. Aus dem Wagen heraus eilte in das Vestibül ein liebliches Etwas, da, nachdem die bergenden Hüllen gesunken, sich als die fürstliche Braut entpuppte; ihr zur Seite stand die erlauchte Mutter unter die ersichtlichen Eindrücke der Freude, nun- mehr in Schwerin und an der Stätte zu sein, wo der Herzensbund der Tochter seine kirchliche Weihe empfangen soll.
Die hohen Herrschaften begaben sich über die Wendeltreppe nach den Elisabeth-Kammern, wo die gesamte großherzogliche Familie mit ihren Gästen sich vereinigt hatte. An der Spitze derselben stand die Frau Großherzogin Anastasia und die ehrwürdige Erscheinung der Frau Großherzogin Mutter. Gleich ihrem kaiserlichen Bruder scheinen auch dieser er- lauchten Dame die Jahre nicht anhaben zu können; sie hatte soeben noch der Vorstellung des Lohengrin beigewohnt und erschien hier zur Erfüllung einer freudigen Familienpflicht. In dem erlauchten Kreis standen noch Großfürst Wladimir und Gemahlin und andere fürstliche Herrschaften. Die durch ihre Gegenwart den Glanz dieser Tage erhöben. Den Abend verlebte die erlauchte Familie im engsten Kreise. Heute, Mittwoch, trafen Prinz und Prinzessin Albrecht und der Erbprinz und die Erbprinzessin von Meiningen ein; mit dem Prinzen Heinrich, dessen Ankunft noch gestern Abend 10 Uhr erfolgte, repräsentieren diese Herrschaften die königlich preuß. Familie, zu welcher die Braut durch ihre erst Mutter gehört. Die Familie des hohen Bräutigams ist durch dessen Bruder Prinz Heinrich XIX., durch dessen Gemahlin, geb. Prinzessin von Ujest, und durch den Fürsten Reuß j. 8. vertreten. Zu ihnen gesellen sich noch als engbefreundete fürstliche Herren, der Herzog von Sachsen-Altenburg und der Erbgroßherzog von Oldenburg. Geschlossen wird diese vornehme Reihe erst morgen mit der Ankunft Sr. kaiserl. und königl. M des Kronprinzen, dessen Erscheinen vom Hofe, wie von der Bürgerschaft mit aufrichtiger Freude begrüßt wird.
Zu Ehren des erlauchten Brautpaares fand heute Abend ein großer Hofball statt, dessen Schauplatz der Goldene Saal war. Alle Pracht und aller Glan, des Hofes und der Schweriner Gesellschaft gelangte hier zur Entfaltung, und zu dem farbenreichen, anziehenden Bilde, welches dieses Fest bot, bildete der prachtvolle Saal einen entsprechenden Rahmen.
Zu 8 Uhr war die Gesellschaft geladen; die Herren und Damen verteilten sich je nach Rang, Stand und Tanzlust in den verschieben Sälen. So fanden sich im Thronsaale alle die Damen zusammen, die ein höheres Glück kennen, als eine wohl besetzte Tanzkarte, also die reiferen Schönheiten, die Frauenwelt Schwerins. Unter ihnen die vornehmsten Herren, die Exzellenzen, die Generale, die Landräte, die Marschälle und die Herren der Ritterschaft. Die übrigen Herren trat in der Ahnengalerie und der Schlössergallerie zusammen. Wie der Name andeutet, steht im Thronsaale der Thron, das Symbol der Macht, welche in die Hände der Großen dieser Erde gelegt ist. Stufen, Sessel und Baldachin sind in Purpur und Gold gehalten, die Rückwand zeigt in bunter Seidenstickerei das Wappen Mecklenburgs im Plafond sind Weisheit, Stärke, Gerechtigkeit und Tapferkeit symbolisch dargestellt; ein breiter Fries zunächst der Decke enthält die Wappen der Städte des Großherzogtums. Der Würde dieses Raumes entsprechend die kostbaren Marmorsäulen und die schweren kunstvollen Türen von Goldbronze. Um 8 Uhr hielten die höchsten Herrschaften ihren Eintritt von den Gemächern der Großherzogin Anastasia her. Aller Augen lenkten sich von selbst auf die im Glanze der Jugend, der Liebe und des Glückes strahlende fürstliche Braut, deren vornehme Gestalt durch die Rosatüllrobe, mit weißem Flieder und Gesellschaftsvögelchen besetzt, auf das Vortheilhafteste gehoben wurde. Im üppigen Haare erglänzten Brillanten und Flieder.
Zu einer Schleppe von braunem Sammet und zu einem reichen Smaragdschmuck trug die Frau Herzogin Wilhelm ein hellrothbraunes Atlaskollier, das Blumen in Bronzefarben zeigte.
Die Frau Großfürstin Wladimir erschien in silbergesticktem Atlas und mit einem kostbaren Diadem, in welchem das Feuer ungezählter Brillanten glühte und sprühte.
Die Frau Großherzogin Anastasia endlich trug eine lachsfarbener Schleppe zu einem Devant dessen Muster moosgrüne Blätter und korallenrote Blumen zeigte. Über das Ganze breitete sich eine leichte Gaze, die von Brillanten zusammengehalten wurde; ein wundervolles Smaragd-Diadem und Diamanten vervollständigten diese auserlesene Toilette.
Das großherzogliche Paar hielt im Verein mit dem erlauchten Brautpaar in diesen Räumen zunächst einen längeren Cercle, begrüßte die Gäste aus Stadt und Land und trat alsdann in den goldenen Saal, wo ihrer die tanzende Jugend wartete. Es war ein reizvoller Anblick, der sich dem Auge bot. Wie ein lachendes Eiland sich aus der wogenden See heraushebt, so tauchten aus einem Meere von Tüll und Gaze, von Seide und Atlas die lieblichen Mädchenköpfe empor, neben ihnen in kraftstrotzender Jugend die tanzenden Herren, welche auch hier sich vorzugsweise aus den Kreisen der Offiziere ergänzten.
Wie der Wind im Ährenfelde, so rauschten die kostbaren Roben, während die holden Trägerinnen sich ehrfurchtsvoll vor Ihren königl. Hoheiten und dem Brautpaare verneigten. Ein wahres Lichtmeer durchflutenden goldenen Saal, dessen Name kaum die wundervolle Pracht wiedergibt, die sich hier entwickelte. Die einleitenden Töne des Walzers erklangen, nach- dem die hohen Herrschaften ihren polonaisenartigen Umgang beendet, — und ein Jeder freute sich dieses festlichen Abends.

